Phoenix Rising Catahoulas | Jagen & Arbeiten
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Jagen & Arbeiten

 Jagen & Arbeitsstil

Beschreibung eines Catahoula als Jagdhund.

Die besten Jagdhunde zeichnen sich aus durch:

 

– einen natürlichen Jagdinstinkt, der angeboren ist – dieser Instinkt kann nicht erlernt oder anerzogen werden.

 

– das Verlangen, mit seinem Besitzer zusammen zu arbeiten – auch hier sind ein ausgeglichenes Temperament und ein klarer Kopf Voraussetzung. Das muss angeboren sein.

 

“Hot-nosed” Jagdhunde wie der Catahoula – verfolgen Spuren, die vor kurzem oder bis zu zwei Stunden zuvor gelegt wurden, am besten. Wenn sie ältere Spuren verfolgen sollen, kann es sein, dass sie diese für eine frischere und interessantere Spur verlassen, oder sich leicht von einem interessanten Duft eines anderen Tieres, der Luft liegt, ablenken lassen. Mit anderen Worten: Ein Catahoula wird immer der „heißesten“ Spur zum naheliegendsten Tier folgen!! (Das ist der frappierendste Unterschied zwischen einem Catahoula und anderen “cold-nosed” Jagdhunden, die zur Hochform auflaufen, wenn sie Spuren verfolgen die schon Stunden oder Tage alt sind.)

 

“Closed” an der Spur – oder still. Der Catahoula gibt keine spezifischen Jagdlaute von sich während er eine Spur verfolgt. Es kann aber sein, dass er ein oder zwei aufgeregte „Beller“ loslässt, wenn er auf eine Spur trifft, die für ihn interessant ist. Dann bleibt er aber in der Regel wieder still, solange er dieser Spur folgt. Erst, wenn er die Beute gestellt oder auf einen Baum getrieben hat, wird er anfangen durchgehend zu bellen. (Manche Jäger bevorzugen Hunde, die an der Spur „open“ sind, so dass sie den Jagdlauten und dem Bellen ihrer Hunde im Wald oder schwierigem Gelände folgen können.)

 

“Short Ranged” – solche Catahoulas werden in einem engen Umkreis zum Besitzer auf Jagd gehen. In der Regel entfernen sie sich nicht weiter als 10 Minuten von ihrem Besitzer und kommen immer wieder, um zu „überprüfen“ ob der Mensch noch dort ist, wo sie ihn verlassen haben.

 

“Ground Scenting oder Air Scenting” – ein Catahoula ist zu beidem gut in der Lage. Er kann Spuren am Boden ebenso gut verfolgen wie jene in der Luft.

 

“Großwild oder Kleinwild” – Sie können mit einem Catahoula alles jagen – Eichhörnchen, Waschbären, Luchse, Bären, Wildschweine, Pumas, Hirsche oder Rehe. Mit einigem Aufwand und Zeit kann man seinen Catahoula auch so trainieren, dass er sich auf eine Spur konzentriert und nicht mehr jedem Wild nachjagt, dass in Sicht kommt!

 

“Hog Dog” – Catahoulas eignen sich hervorragend für die Wildschweinjagd. Sie sind exzellent darin, Wildschweine aufzuspüren und zu stellen, bis der Jäger auftaucht.

 

“Tree Dog” – eine herausragende Eigenschaft der Catahoula Leopard Dogs. Wenn sie Wild auf einen Baum getrieben haben, werden sie dort verweilen, bis ihr Jäger nachkommt.
Arbeitsstil

Catahoulas haben, als eine Cur Rasse, einen sehr ausgeprägten Arbeitswillen und eignen sich gut für die Arbeit mit Rindern. Dennoch unterscheiden sie sich von anderen „cattle oder stock“ Hunden, die uns bei der Arbeit mit Rindern in den Sinn kommen. Hunden, wie dem –

 

Australian Cattle Dog

Australian Shepherd

Kelpie

 

Diese Rassen sind “heelers”, sie treiben die Rinder in die gewünschte Richtung, in dem sie „von hinten“ kommen – diese Hunde treiben die Rinder vorwärts.

 

Der Catahoula ist ein “bay dog“. Ihr natürlicher Instinkt veranlasst sie dazu, die Rinder von vorne zu stoppen und sie dann in einer Gruppe zusammenzuhalten. So halten sie die Rinder davon ab, sich zu bewegen und halten sie in Schach (to bay). Um das zu erreichen, geht ein Catahoula von vorn auf die Rinder zu, bellend und in Halbkreisen, immer face to face mit dem/den Rindern. Sollte es nötig sein, Druck auf die Rinder auszuüben, wird ein Catahoula diese in der Regel kurz in die Schnauze zwicken, aber NIEMALS daran festhalten.

 

Haben die Catahoulas die Rinder in einer Herde zusammen, kann der Besitzer anfangen, die einzelnen Tiere von hinten zu begutachten oder mit ihnen zu arbeiten. Die Aufgabe der Catahoulas ist es, in der Zwischenzeit die Vorderseite der Herde abzuschirmen und die Rinder daran zu hindern „auszubrechen“. Diese Arbeit erledigen sie selbstständig und brauchen keine Kommandos dafür.

 

Es ist faszinierend, diese Hunde bei der Arbeit zu beobachten!

 

Obwohl ein Catahoula einen exzellenten „Cattle Dog“ abgibt, ist es doch wichtig zu wissen, der Catahoula ist kein Hütehund! Er ist und bleibt ein Jagdhund. Das Talent mit Rindern zu arbeiten, ist nur ein Nebeneffekt dieses Instinktes.